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Reputationsmanagement und die Tricks der Datensammler

Wie gläsern der Mensch im Zeitalter der moder-nen Kommunikation ist, wurde sowohl Schülern und Schülerinnen, als auch deren Eltern durch einen Vortrag des Hochschulreferenten Ernst Schulten eindringlich bewusst. Der Förderverein der Ruth-Weiss-Realschule hatte zu diesem interaktiven Vortrag geladen. Der gelernte Wirtschaftsinformatiker Schulten doziert weltweit zum Thema „Datensicherheit im Netz".

 

Auf humorvolle Art gelang es ihm die Schüler/-innen der 5. Klassen über die Gefahren der Preisgabe von scheinbar harmlosen Informationen, Bildern oder Videos im World Wide Web aufzuklären. Hier traten so manche verblüffende Zusammenhänge zutage. Dem alltäglich-naiven Internetnutzer ist der Umfang der Missbrauchsmöglichkeiten meist nicht bewusst. Eindringliche und vor Ort exerzierte Beispiele zeigten derartige Stolperfallen auf.

Wer hätte gedacht, wie viele Infos über eine Person allein durch die What’sApp-Chatverläufe entstehen oder wie viele Third Party Sites unsere Einkäufe oder Suchen im Netz beobachten … Wie viele Möglichkeiten gibt es, durch harmlose Fotos im Netz Rückschlüsse auf die gezeigte Person, ihren Namen, Adresse und Vorlieben oder gar Krankheiten zu schließen … Big Brother is watching you!

Natürlich erhielten die Kinder auch Möglichkeiten genannt, wie sie sich effektiv vor solchen Missbräuchen schützen können. So hat der Referent zehn Regeln der Webhygiene zusammengestellt, wie z.B. das Erstellen sicherer Passwörter, die regelmäßige Überprüfung der Privatsphären-Einstellungen oder das Verweigern des Zugriffs auf bestimmte Handydaten, und diese den Schülern an die Hand gegeben.

In einem Abendvortrag richtete sich Ernst Schulten an die Eltern und Schüler der höheren Klassen und demonstrierte live und höchst amüsant die Tücken von „Alexa", der Puppe „Cayla" oder der Googlebrille. Manch einer der Zuhörer wird sich bei der nächsten Benutzung der elektrischen Zahnbürste in George Orwell’s Roman „1984" hineinversetzt fühlen oder gar panisch zur herkömmlichen Handbürste zurückgreifen.

Die Tricks der Datensammler im Netz sind schier unvorstellbar – insofern wurde uns hier ein Vortrag geboten, der jedem nur empfohlen werden kann. (sf)

 

 

 

 

 

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