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Raus aus dem Klassenzimmer

– ab ins Labor!

Ende Januar 2019  bot sich den Klassen 8b, 8f und 8g eine ganz besondere Gelegenheit, als sie einer Einladung des Lehrstuhls für Geographie-Didaktik der Universität Würzburg folgten und die ca. einstündige Fahrt in die 80 km mainaufwärts gelegene Stadt auf sich nahmen. Am dortigen Campus Nord erwartete sie ein Projekttag zum Thema „Naturkatastrophen“.

Gegen 9:45 Uhr wurden die Schülerinnen und Schüler von den Dozenten Daniel Wirth und Thomas Amend sowie deren Didaktik-Seminar – bestehend aus verschiedenen Lehramtsstudierenden – im Mind Center der Julius-Maximilians-Universität in Empfang genommen. Bevor das Programm des Lehr-Lern-Labors startete, wurden Gruppen zu je acht Personen gebildet, die sich anschließend auf verschiedene Räumlichkeiten aufteilten.

Pro Station standen den Teams rund 45 Minuten zur Verfügung, in denen sie sich interaktiv mit den Themen „Vulkanismus“, „Erdbeben“, „Überschwemmungen“, „Sturmfluten“, „Stürme“ und „Gravitative Massenbewegungen“ auseinandersetzen konnten. Die aufwendig präparierten Modelle zu den genannten Lerneinheiten wurden ebenso wie eine vor Ort ausgehändigte Arbeitsmappe in den Monaten zuvor mühevoll von den anwesenden Studentinnen und Studenten erarbeitet. Auch für diese war es – ganz nebenbei erwähnt – eine spannende Erfahrung „in natura“ auf die „Gattung Schüler“ zu treffen und diese beim Experimentieren anzuleiten und unterstützend zur Seite zu stehen.

Offenbar freudig an die frühe Kindheit zurückerinnert genossen es einige Mädchen und Jungen besonders, endlich wieder einmal die Gelegenheit zum Buddeln im Sandkasten zu haben. Nur dass es diesmal schon deutlich professioneller als noch vor zehn Jahren zuging – denn im Gegensatz zu damals war man nun mit Schutzbrille und Gehörschutz ausgerüstet, um mit einem lauten Knall einen nachgebildeten Vulkan zur Explosion zu bringen und einen geradezu mustergültigen Krater entstehen zu lassen. Doch auch das Hantieren mit Gießkannen, welches beispielsweise dazu diente, eine Schlammlawine auszulösen oder einen Fluss mit steigendem Wasserpegel darzustellen, sowie der Einsatz von Druckluft-Kompressoren zur Simulation von Stürmen boten allemal eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag.

Erst gegen 15:30 Uhr ging ein ziemlich langer, jedoch kurzweiliger Tag an der Uni zu Ende. Manche Schülerinnen und Schüler waren von so viel hinzugewonnenem Wissen regelrecht überwältigt und unfassbar erschöpft, als sie um 16:45 Uhr an der Ruth-Weiss-Realschule eintrafen. Doch die meisten von ihnen waren sich darin einig, dass sie glatt noch einmal ein paar Stunden ihres Nachmittags opfern würden, wenn es wieder heißt: Raus aus dem Klassenzimmer – ab ins Labor!

Tatjana Pfennig mit Unterstützung von Lewin Ikkert (8f) und Michelle Facenna (8f)

 

 

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