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Die Klasse 9g gibt den jüdischen Opfern ein Gesicht

Erinnerungskultur einmal anders 

 

Zum Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Bayern“ wollten auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9g einen Beitrag leisten. Zusammen mit Herrn Herr Oded Zingehr, Vorsitzender des Vereins Jüdisches Leben in Unterfranken, recherchierten die Schüler*Innen zunächst im Internet nach Fotos von Aschaffenburger Juden, die Opfer des Nationalsozialismus wurden.n.

Aus diesen Bildern wurden im Werkunterricht mit den Lehrerinnen Alexandra Scheuber und Sandra Will und mit Unterstützung der Grafikerin Johanna Müller Schablonen angefertigt. Es entstanden elf Porträts ermordeter Aschaffenburger*Innen sowie jeweils ein Bild der Aschaffenburger Synagoge und des Warenhauses Löwenthal.

Am 9. November, dem Gedenktag der Reichspogromnacht, sprühten die Schüler*Innen der 9g in der Aschaffenburger Innenstadt diese Portraits mit Straßenkreide neben die dazugehörigen Stolpersteine und erinnerten so an das Unrecht im Nationalsozialismus.

Finanziert wurde dieses Projekt von der Ruth-Weis-Gesellschaft. Ein herzlicher Dank für die tatkräftige Unterstützung geht an die Vorsitzende Anni Kropf.

Steffi Bokr-Voß, Geschichtslehrerin 9g

 

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