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Eine weitere Säule der Bildung

Ruth-Weiss-Realschule: Förderverein gegründet / Vielfältige Aktionen

Aschaffenburg (us). Die Ruth-Weiss-Realschule, eine der größten ihrer Art in Bayern und durch die breite Angebotspalette führend in der gesamten Untermainregion, kann ihren erfolgreichen Weg künftig mit noch mehr Engagement weiterverfolgen. Es wurde ein Förderverein ins Leben gerufen, der laut Satzung „die Belange und Interessen der Schule in jeder geeigneten Weise unterstützt.“ 

Wie Direktor Georg Strobel im Zuge der Gründungsversammlung mit ungewohnt kritischem Unterton ausführte, würden zwar alle davon reden, wie wichtig Kinder für unsere Zukunft seien, doch würden die Schulen häufig nur mit „recht übersichtlichen Mitteln“ ausgestattet. Vor diesem Hintergrund sei es erforderlich geworden, die wichtigen erzieherischen und unterrichtlichen Ziele der Schule nachhaltig zu unterstützen, beispielsweise bei der Beschaffung von Lernmitteln, für die eben keine öffentlichen Mittel zur Verfügung stehen.

So wird ein besonderes Anliegen des Fördervereins in der Zukunft sein, die Verbindung der Eltern, der Schüler/innen, der Ehemaligen, der Lehrer und Freunde sowie Förderer der Bildungseinrichtung zu intensivieren. Als Schwerpunkte der Förderung kristallisierten sich im Zuge der Diskussion weiterhin die Finanzierung von Anschaffungen, die den Etat der Schule übersteigen, und die Finanzierung bzw. Vorfinanzierung von Projekten und Publikationen heraus, ferner die Unterstützung von Arbeitsgemeinschaften und Integrationsbemühungen sowie die Förderung von Ausflügen, Museumsbesuchen, Studienfahrten und Themenabenden.

„Ein Förderverein“, so Strobel weiter, „kann dort, wo besonderer Bedarf besteht, sinnvoll und zielgerichtet in unser schulisches Leben eingreifen.“ Angedacht sind in diesem Kontext unter anderem die Beschaffung neuer Lern- und Arbeitsmittel, die Stiftung von Preisen für herausragende Leistungen und soziales Engagement, der Erwerb neuer Musikinstrumente, die Unterstützung bedürftiger Familien bei Klassenfahrten und nicht zuletzt die Förderung der Schulhof- und Schulgebäudegestaltung.

Besondere Verdienste hatte sich in organisatorischer und juristischer Hinsicht bereits im Vorfeld Irene Bachmann erworben, die in der Gründungsversammlung ein sorgsam ausgearbeitetes Konzept sowie die nötige Vereinssatzung präsentierte.

„Das bringen wir in trockene Tücher“, zeigte sich da ein sichtlich wohlgelaunter Schulleiter deutlich optimistisch.

Der Verein wurde bereits vom Notar zum Vereinsregister beim Amtsgericht Aschaffenburg angemeldet.

Ein afrikanisches Sprichwort war bei dem ausgewiesenen Liebhaber und Kenner ebendieses Erdteils unvermeidbar. Dort sage man, so Strobel, dass man ein ganzes Dorf brauche, um Kinder zu erziehen. „Bezogen auf unsere Situation heißt das, dass wir ein soziales Gemeinwesen brauchen, um ein Kind zu erziehen.“ Und eine ebensolche Gemeinschaft solle der neue Förderverein über die nächsten Jahre hinweg werden.

Erster Vorsitzender wurde Kai-Oliver Reis, die zweite Vorsitzende ist Irene Bachmann; „Schatzmeister“ darf sich Dieter Neumeyer nennen, zum Schriftführer wurde Thomas Schmidt bestimmt. Ein für die „Schule mit Herz“ ebenso typisches wie wegweisendes Bonmot am Ende: Erstes Ehrenmitglied des neuen Fördervereins wird die mittlerweile 93-jährige Friedensaktivistin Ruth Weiss, die Namensgeberin der Schule.

 

 

 

 

 

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