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Die „eine Welt“ mit anderen Augen sehen – Hilfe durch fairen Handel

Am 02. März 2018 besuchte die Klasse 7g im Rahmen ihres Geografieunterrichts den „Weltladen für faires Handeln e.V.“ in Aschaffenburg. Dabei durften die Jugendlichen vor Ort nicht nur mehr über die Herstellung der Produkte sowie den damit verbundenen Handel lernen, sondern auch gleich einmal eine Handvoll „fairer“ Schokolade kosten.

Heute spricht man im Gegensatz zu früher nicht mehr von der „dritten Welt“, da alle Menschen

zu einer Welt gehören und man sich gegenseitig unterstützen sollte.

Frau Schurse, die hauptamtliche Info- Referentin des „Weltladens für fairen Handel e.V.“ in Aschaffenburg, informierte die Schülerinnen und Schüler ausführlich darüber, wie Fair Trade funktioniert und wie ungleich das Welteinkommen verteilt ist. Hierfür sollten die Siebtklässler zunächst einhundert Holzfiguren auf einer am Boden liegenden Weltkarte aufstellen und so die Bevölkerungsverteilung grob einschätzen. Anschließend mussten den Kontinenten noch Geldmarken zugeteilt werden. Diese Aufgabe führte innerhalb der 7g zu lautstarken Diskussionen, am Ende hatten die ambitionierten Jugendlichen aber eine gemeinsame Verteilung der Menschen sowie des Geldes vorgenommen, mit der dann doch jeder einverstanden war. Nun begann Frau Schurse damit, all die Mühen und Anstrengungen der Kinder „umzuverteilen“.

Am Ende standen die Referentin und Frau Weißmann einer ganz leisen, demütig blickenden Klasse gegenüber. Das große Ungleichgewicht zwischen Nord- und Südhalbkugel, zwischen Industrie- und Entwicklungs- sowie Schwellenländern wurde den Jugendlichen so auf eine spielerische Art und Weise nahe gebracht und berührte sie sichtlich.

Im Anschluss daran strömten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen durch den Weltladen und konnten an zahlreichen Stationen mehr über Gütesiegel des fairen Handels, Geschichten von Kleinbauern aus Peru oder die Herkunftsländer zahlreicher Produkte erfahren. Von Gewürzen, über Süßigkeiten bis hin zum Wein bietet der „Weltladen für faires Handeln e.V.“ in der Treibgasse 3 ein breites Sortiment an unterschiedlichsten Produkten an.

Am Ende zeigte die Klasse 7g der Ruth-Weiss-Realschule, wie einfach es ist, beim fairen Handel mitzuhelfen und tauschte Bares gegen fair gehandeltes Süßes aus aller Welt. (N. Weißmann)

 

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